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Posts Tagged ‘Zander’

Bei uns standen erst kürzlich mal wieder ein paar Tage wohlverdienten Urlaubs vor der Tür und als Kompromiss für unsere Mädels entschieden wir uns in diesem Jahr unsere Fische dem Ebro – dem mit gut 925 km längsten Fluss im Nordosten Spaniens – zu entlocken. Angelvergnügen für uns, spanische Sonne für die Damen. Im Internet und in Fachzeitschriften hatte ich zuvor schon häufiger so etwas gelesen wie: ‚Wer beim Welsangeln ein besonderes Erlebnis sucht, dem sei der Ebro empfohlen‘ und dementsprechend groß gestaltete sich unsere Vorfreude und Erwartungshaltung.

Bei Fayón liegt das große Wels-Camp Matarraña samt eigenem Bootshafen mit 150 Stellplätzen und 50 Liegeplätzen, eingebettet in die unberührte und (mehr …)

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Heute möchte ich euch ein wenig über das Ansitzangeln auf Zander berichten. Diesen Bericht habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben, nur noch nicht geschafft, ihn auch live zu stellen. Aber heute, bei dem „Schiet Wetter“ da draußen, habe ich endlich mal wieder Zeit was zu schreiben. Auf eure Anregungen und Erfahrungen freue ich mich.

Köder zum Angeln auf Zander

neben dem Spinnfischen ist das Ansitzangeln auf Zander sehr erfolgreich. Wie auch beim Spinnfischen entscheidet auch die Auswahl des Köders ob ein Zander an den Haken geht. Beim Ansitzangeln auf Zander ist der Köderfisch wohl „der Köder“ überhaupt. Jedoch stellen sich viele Angler die Frage welche Fischart und Größe man als Köder zum Angeln auf Zander verwenden soll. Zudem gibt es einige Möglichkeiten wie man einen Köderfisch für den Zander noch attraktiver machen kann. Im Folgenden (mehr …)

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Da ich vorwiegend dem Hecht nachstelle und sich meine Ausflüge in Sachen Zander bisher in Grenzen hielten, habe ich meinem Anglerkollegen Heiko gebeten, einmal die wichtigsten Dinge für das Spinnfischen auf Zander in der Nacht zusammen zu tragen. Vor 2 Jahren hatte ich in einer Nacht einen durchschlagenden Erfolg in der Rummelsburger Bucht in Berlin. Heiko ist absoluter Profi im Zanderfang und Betreiber der Website http://www.zander-angeln.com. Kennen gelernt haben wir uns vor ein paar Jahren an einem Baggersee in Bayern und stehen seit dem in regelmäßigem Kontakt. Aber lest selbst.

Beim Zanderangeln sollte man beachten, dass Zander nachtaktive Raubfische sind. Tagsüber findet man die Zander in besonders tiefen Gewässerbereichen. Dort stehen sie, meist in Gruppen, wie gestapelt auf wenigen Quadratmetern am Gewässergrund. Interessante Stellen stellen Unterwassergräben, Gumpen und Vertiefungen am Gewässergrund dar. Beim Angeln auf Zander muss man genau diese Stellen finden um einen Zander an den Haken zu bekommen. In der Dämmerung und in der Nacht brechen die Zander auf um nach Nahrung zu suchen. Dann werden sie richtig aktiv und ziehen im Gewässer umher. Genau in dieser Zeit hat man auch beim Angeln auf Zander den besten Erfolg. Besonders beim Spinnfischen auf Zander kann man in der Nacht gute Erfolge erzielen. Jedoch sollte man beim nächtlichen Spinnfischen einiges beachten. Die Zander findet man (mehr …)

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So, Leute, der Mai ist gekommen. Schonzeit vorbei! Angeltaschen entstaubt, Haken gespitzt, Rollen gefettet – der Hecht wartet auf Euch!

Petrijünger, welche eher dem Stachelritter nachgehen, müssen noch ein wenig ausharren – hier gilt die Schonzeit noch bis zum 22. Mai. Zumindest an der Ostsee. Unverständlich für mich ist die nicht einheitliche Regelung in Deutschland. Während man sich, wie eben geschrieben, bis zum 22. Mai in Mecklenburg-Vorpommern gedulden muss, muss man zum Beispiel in Brandenburg bis zum 31. Mai warten. In Bremen und in Baden-Württemberg gehts schon seit dem 15.Mai und in Niedersachsen darf man schon seit dem 1. Mai wieder auf Zander Jagd gehen. Kann mir einer erklären warum in Deutschland von Bundesland zu Bundesland immer unterschiedliche Zeiten definiert werden? Typisch deutsch eben, oder?!

Nicht nur Hecht und Zander warten auf die Angler sondern auch der Aal läuft wieder. Ich wußte bisher nicht, dass Aale nur Schwarz-Weiß sehen können. Dafür ist aber bekannt, dass ihr Geruchssinn sehr stark ausgeprägt ist. Der Angelmann hat es noch einmal zusammengefaßt.

Laut Angelwoche wurden schon die ersten schönen Fänge gemeldet. Auch in einigen Blogs wurde über die erste Nach-Schonzeit-Angelei berichtet oder man steht in den Startlöchern. Hier und hier – zwei schöne Beispiele.

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Da mich in der letzten Zeit einige Mails mit Fragen zu den Mindestmaßen der Fische erreicht haben, möchte ich an dieser Stelle auch noch die Mindestmaße der wichtigsten Fischarten an der Ostsee rund um Rügen und den Bodden aufzählen.

Mindestmaße:

Aal – 45 cm
Barsch – 20 cm
Dorsch – 38 cm
Flunder – 25 cm
Glattbutt – 30 cm
Hecht – 50 cm
Kliesche – 25 cm (Was ist denn das?)
Lachs – 60 cm
Meerforelle – 45 cm
Ostseeschnäpel – 40 cm (Wer schon einmal einen gesehen hat, der melde sich bitte! 😉 )
Quappe – 30 cm
Scholle – 25 cm
Steinbutt – 30 cm
Zander – 45 cm

Wer untermaßige Fische fängt, ist natürlich wieder angehalten, diese wieder mit der gebotenen Sorgfalt eines Anglers möglichst lebend in Freiheit wieder zurückzusetzen.

Also dann, die Hechtsaison geht ihrem Ende zu und die „Boddenoma´s“ suchen sich ihre Laichplätze in den Bodden rund um in die Insel Rügen. Auf an die Ostsee und Petri Heil!

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Da ich in der letzten Zeit ziemlich Faul gewesen bin, kommen heute gleich zwei Posts. Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich noch einmal die Rute geschwungen. Bevor in Berlin die Schonzeit für einige Fischarten, unter anderem dem Zander, einsetzt, wollte ich noch einmal das Erlebnis der 13 Zander in 4 Stunden wiederholen. Es war ein wunderschöner Tag – kalt, windstill und sonnig (na ja, die Sonne war dann schnell weg, da ich erst gegen 15 Uhr losmachte). Ich war völlig allein auf dem Gewässer. Kein Boot, kein Mensch, keine Geräusche der Stadt Berlin, keine Welle. Das Boot stand ruhig auf dem Platz den ich aussuchte. Ich warf auch keinen Anker, da auch die Strömung an dieser Stelle (den genauen Platz verrate ich antürlich nicht, denn ansonsten stehen dann morgen 10 Boote da) eigentlich keine Strömung war. Nach 5 Stunden und 10 kalten Zehen landete nur ein gerade mal maßiger Zander im Boot. Dieser wurde natülich wieder sanft zurück gesetzt. Was sollte ich auch mit nur einer Flitzpiepe? 😉 Wenn ich mich an den ersten Ausflug erinnere, so kann ich überhaupt nicht verstehen, dass wir nur einmal an dieser Stelle fängig waren. Alle weiteren Versuche waren sozusagen ein Schuss in den Ofen. Das heißt aber auch, wenn Ihr einen HotSpot habt, dann angelt was das Zeug hält und nutzt die Gunst der Stunde. Denn am nächsten Tag kann es schon weider ganz anders mit den Räubern aussehen.

Rummelsburger Bucht

Rummelsburger Bucht

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Einige Fischarten dürfen in Mecklenburg-Vorpommern (und natürlich auch in anderen Bundesländern z.B. hier die Info für Schonzeiten in Berlin) nicht ganzjährig beangelt werden. Der Grund ist einfach: die Fischbestände müssen geschützt werden. Denn ansonsten werden wir in einigen Jahren wohl kaum noch große Zander und Hechte aus der Ostsee ziehen können. Darüber hinaus gibt es einige Arten, welche besonders geschützt sind. Dazu gehören: Flussneunauge, Meerneunauge, Finte, Maifisch, Stör, Zährte und Ziege. Hier besteht ein generelles Fangverbot. Sollte man trotzdem ein Exemplar dieser geschützten Arten am Haken haben, sollte der Petrijünger den Fisch behutsam vom Haken lösen und möglichst wieder lebend in das Gewässer zurück setzen.

Ansonsten gelten für folgende Fischarten nachfolgende Schonzeiten:

Hecht – 01.03. bis 30.04.

Zander – 23.04. bis 22.05.

Steinbutt – 01.06. bis 31.07.

Lachs – 15.09. bis 14.12.

Meerforelle – 15.09. bis 14.12.

Natürlich hat sich jeder Angler auch über die jeweiligen fischereirechtlichen Rechtsgrundlagen wie das Landesfischereigesetz, die Küstenfischereiverordnung oder die Nationalparkfischereiverordnung usw. zu informieren (näheres dazu unter www.lallf.de). Auch über die Schonzeiten hinaus gelten Fangbegrenzungen, das heißt man kann nicht alles mitnehmen was man fängt, pro Angeltag und Angler dürfen drei Hechte und drei Zander oder 3 Salmoniden (Lachs, Meerforelle) entnommen werden. Trotz dieser Vorgaben beobachtet man immer wieder unverbesserliche Angler, welche alles mitnehmen was im Boot landet, egal ob großer Boddenhecht oder kleiner Zander und verarbeiten alles, egal ob zu Fischboulette oder Filet. Das ist natürlich für die jeweilige Population tödlich und alle Angler sollten sich an die Gesetze halten, damit auch in Zukunft die große „Boddenoma“ gefangen werden kann.

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