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Posts Tagged ‘Schonzeiten’

Einige Fischarten dürfen in Mecklenburg-Vorpommern (und natürlich auch in anderen Bundesländern z.B. hier die Info für Schonzeiten in Berlin) nicht ganzjährig beangelt werden. Der Grund ist einfach: die Fischbestände müssen geschützt werden. Denn ansonsten werden wir in einigen Jahren wohl kaum noch große Zander und Hechte aus der Ostsee ziehen können. Darüber hinaus gibt es einige Arten, welche besonders geschützt sind. Dazu gehören: Flussneunauge, Meerneunauge, Finte, Maifisch, Stör, Zährte und Ziege. Hier besteht ein generelles Fangverbot. Sollte man trotzdem ein Exemplar dieser geschützten Arten am Haken haben, sollte der Petrijünger den Fisch behutsam vom Haken lösen und möglichst wieder lebend in das Gewässer zurück setzen.

Ansonsten gelten für folgende Fischarten nachfolgende Schonzeiten:

Hecht – 01.03. bis 30.04.

Zander – 23.04. bis 22.05.

Steinbutt – 01.06. bis 31.07.

Lachs – 15.09. bis 14.12.

Meerforelle – 15.09. bis 14.12.

Natürlich hat sich jeder Angler auch über die jeweiligen fischereirechtlichen Rechtsgrundlagen wie das Landesfischereigesetz, die Küstenfischereiverordnung oder die Nationalparkfischereiverordnung usw. zu informieren (näheres dazu unter www.lallf.de). Auch über die Schonzeiten hinaus gelten Fangbegrenzungen, das heißt man kann nicht alles mitnehmen was man fängt, pro Angeltag und Angler dürfen drei Hechte und drei Zander oder 3 Salmoniden (Lachs, Meerforelle) entnommen werden. Trotz dieser Vorgaben beobachtet man immer wieder unverbesserliche Angler, welche alles mitnehmen was im Boot landet, egal ob großer Boddenhecht oder kleiner Zander und verarbeiten alles, egal ob zu Fischboulette oder Filet. Das ist natürlich für die jeweilige Population tödlich und alle Angler sollten sich an die Gesetze halten, damit auch in Zukunft die große „Boddenoma“ gefangen werden kann.

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