Boddenangeln auf Hecht und Zander

Bei Regen und Wind: Angelschirme und Angelzelte

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Ich bin Angler und das mit Leidenschaft. Vor allem angle ich unabhängig von Petrus Launen was mich zum Kauf einer adäquaten Schutz-Ausrüstung veranlasste.

Wetterschutz hieß also die Devise, wobei man beim Kauf darauf achten sollte, wie mobil man mit seiner Schutzbehausung sein möchte. Ein schneller und problemloser Aufbau und eine gewisse Leichtigkeit in punkto Transport sind schon deutliche Vorteile, vor allem wenn man dann doch einmal spontan das Gewässer wechseln will.

Ich habe mir dann nach reichlicher Überlegung ein Schirmzelt zugelegt, eine gelungene Mischung aus einem einfachen Angelschirm, der nur begrenzten Schutz bietet und einem kompakten Zelt, dessen Aufbau mir (so wie ich mich kenne) dann doch die letzten Nerven rauben würde. Mit einem Preis von 80 Euro habe ich dafür im mittleren Preissegment gefischt.

Als ich vor  Jahren anfing zu angeln, habe ich immer meinen ovalen Angelschirm von meinem Vater mit mir herum geschleppt, der von zwei Sturmstangen gestützt wurde. Der Spannmechanismus ließ sich Gott sei Dank mit einem Schraubverschluss fixieren, ein wesentlich sichererer Mechanismus als ein Schnappverschluss, der bei unglücklicher Berührung auslöst – auch dann, wenn man es gar nicht will. Da gibt es einige lustige Geschichten von meinen Angelkumpanen, die die Lachmuskeln immer wieder ordentlich strapazieren.

Angelschirme sind neben ihrer Unkompliziertheit auch deutlich preiswerter als Angelzelte und sind in den wärmeren Monaten und in windarmen Regionen die perfekten Begleiter.

Wer auch bei widrigen Wetterbedingungen das Angeln nicht scheut, dem seien sogenannte Cabriozelte empfohlen, auch unter dem Namen Prahmhaubenzelte bekannt. Die Konstruktion ist wirklich stabil, womit natürlich ein hohes Tragegewicht einhergeht. Voraussetzung für diese Art Wetterschutz ist ein ebener Boden und ein gut gefülltes Portemonnaie, weshalb mein Freund sich im letzten Jahr ein gebrauchtes zulegte, aber damit sehr zufrieden ist.

Egal für welche Konstruktion man sich entscheidet, wichtig ist, dass man mit ihr gut klar kommt, denn eigentlich will man doch nur das eine und das möglichst schnell: Gemütlich sitzen und angeln und sich nicht mit enervierenden Ausrüstungsgegenständen herum plagen!

Ausschlaggebend für die Kaufentscheidung ist natürlich der Einsatzzweck. Ostseeangler werden eher zum stabilen Cabriozelt greifen, wogegen der „Sommerangler“ an bevorzugt ruhigen Gewässern im Bayerischen Wald bei normalen Witterungsverhältnissen mit einem Angelschirm gut ausgerüstet sein sollte.

Übrigens kann man Angelzelte- und schirme auch gut gebraucht kaufen, Infos darüber findet man meistens am schwarzen Brett in Anglervereinen oder unter Kleinanzeigen in Fachzeitschriften sowie online oder gedruckt in lokalen Anzeigenmärkten.

Petri!

 

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