Am ersten November Wochenende fand der erste Angel-Ausflug in diesem Winter (es ist zwar noch meteorologisch Herbst, doch der Kälte entsprechend war es Winter) statt. Es ging nicht wie geplant an die Ostsee sondern wir blieben in Berlin. Da es in Berlin eine Unmenge an Gewässern gibt, fiel die Auswahl sehr schwer, zumal wir noch nie an der “Heimatfront” den Räubern auf der Lauer lagen. Da unser kleines Boot aber an der Spree seinen Heimathafen hat, blieben wir also genau dort. Wir legten ab, tranken den ersten Glühwein, aßen ein Würstchen und kurz darauf zischten schon die ersten Gummifische (Kopyto, grüner Bauch, schwarzer Rücken) durch das Wasser. Noch nicht 3x ausgeworfen landete ich schon den ersten Zander mit stattlichen 85cm länge. Wow! Was für ein Beginn! Innerhalb von 30 min folgten dem ersten Räuber gleich 3 weitere. Unfassbar! Kurze Pause, dann lagen die nächsten im Boot. Wir hatten also einen absoluten Hot Spot erwischt, den galt es jetzt zu ernten. Wir blieben weitere 3 Stunden an dieser Stelle (Radius von maximal 15 Meter) und hatten insgesamt 13 Prachtexemplare gefangen. Sowas gab es an dieser Stelle schon seit 5 Jahren nicht mehr, so versicherte uns ein einheimischer Angler. Auch andere Petrijünger konnten es nicht fassen, waren sie doch in den letzten Wochen ohne einen einzigen Raubfisch wieder nach Hause gefahren. Unsere Angelei machte innerhalb weniger Tage die Runde. Und so konnten wir in den nächsten Tagen wiederholt mehrere Boote beobachten, die die besagte Gegend abgrasten. Doch leider ohne Erfolg. Anbei ein paar Impressionen, damit Ihr nicht denkt, dass das ganze nur Anglerlatein ist.

Zander

Zander mit Gustav

Noch ein Zander
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[...] für einige Fischarten, unter anderem dem Zander, einsetzt, wollte ich noch einmal das Erlebnis der 13 Zander in 4 Stunden wiederholen. Es war ein wunderschöner Tag – kalt, windstill und sonnig (na ja, die Sonne war dann [...]
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